GESCHICHTE
Kennen gelernt haben sich Franziska Dora und Werner Casty 1995
auf einer Baustelle. Beide waren Künstler, beide renovierten nebenbei
Sandsteinfassaden. Da kam ihnen eine Idee: Sie wollten ihr Kunstkönnen
– Dora als Bildhauerin, Casty als bildender Künstler – nicht für sich
behalten, sondern weitergeben an Erwachsene, die wie sie Lust hatten
auf Auseinandersetzungen mit der Kunst und mit sich selbst.
Die Idee
begeisterte befreundete Künstlerinnen und Künstler, die als Dozentinnen
und Dozenten das Kursangebot erweitern wollten. 1997 war es soweit: In
einer alten Fabrik beim Bahnhof Wetzikon öffnete die Schule ihre Tore.
Es gab eine Tagesklasse, einen Kurs in Steinhauerei, einen im textilen
Gestalten. Es war schön – und kalt im Winter.
Seitdem hat sich
einiges verändert. 2005 wurde die Schule zur Bauherrin, ein halbes Jahr
später konnten die neuen Räumlichkeiten auf dem Scheller-Areal bezogen
werden – mit Zentralheizung und mittlerweile drei Kunstklassen, zwei
Malklassen, vier Steinhauerkursen, einem Kurs im textilen Gestalten,
vielen Intensivkursen im In- und Ausland und vor allem: mit einem
künstlerischen Vorkurs zur Berufs- oder Studienvorbereitung für junge
Menschen. Mehr denn je stimmt heute das Gründungsmotto der Kunstschule
Wetzikon: "Eine Kunstschule für Alle".
